Zykluskalender
Durch regelmässiges Dokumentieren Deiner Periode lässt sich herausfinden, wie lange Dein durchschnittlicher Zyklus ist, wann Deine nächste Periode eintreten sollte und ob Du eventuell von einem unregelmässigen Zyklus betroffen bist.
Was ist das Prämenstruelle Syndrom (PMS)?
PMS (Prämenstruelles Syndrom) umfasst verschiedene physische und psychische Beschwerden, die bei Frauen innerhalb eines Zyklus nach dem Eisprungtag bis zur Monatsblutung auftreten können. Zum Prämenstruellen Syndrom zählen Symptome wie Schmerzen, Übelkeit und schlechte Laune. Bis zu 30 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS).8
Zyklus & Stress
Stress kann auch Auswirkungen auf den Zyklus haben. Er kann Zyklusschwankungen verursachen und hormonelle Ungleichgewichte auslösen. Durch die richtige Ernährung und Entspannungsübungen kann entgegengesteuert werden.
Eine Schlüsselrolle kommt dem Zyklusmonitoring zu: Durch regelmässiges Tracken können Unregelmässigkeiten identifiziert und Symptome besser interpretiert werden.
Was ist der Zervixschleim?
Der Zervixschleim ist ein wässriges oder geleeartiges Sekret, das von den Zervixdrüsen im Gebärmutterhals abgesondert wird. Während des Menstruationszyklus verändert sich der Ausfluss in Konsistenz und Optik. Die Beobachtung und Auswertung des Zervixschleims geben Hinweise auf den Eisprung und die fruchtbaren Tage. Die Auswertung des Zervixschleims erfolgt nach Empfinden, Sehen und Fühlen.
Basaltemperatur
Die Basaltemperatur wird morgens nach dem Aufwachen gemessen. Deshalb wird diese Körpertemperatur auch Aufwachtemperatur genannt. Nachts sinkt die Körpertemperatur auf ihren niedrigsten Wert; tagsüber steigt sie langsam an und erreicht am Nachmittag ihr Maximum. Während des Zyklusverlaufs ändert sich die Höhe der Temperatur typischerweise, was Rückschlüsse auf den Eisprung und somit die fruchtbaren & unfruchtbaren Tage zulässt.
Zyklusphasen und Haut
Mitesser und Pickel sind die bekanntesten Anzeichen für unreine Haut. Sie entstehen häufig durch hormonelle Veränderungen – gerade im Zusammenhang mit den Zyklusphasen oder nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel. Sie stellen zwar kein gesundheitliches Problem dar, sind aber den meisten Frauen sehr lästig.
Was ist der Mittelschmerz?
Der Mittelschmerz tritt normalerweise um den Eisprungtag herum auf. Man nennt ihn daher auch Ovulationsschmerz oder Eisprung-Schmerz. Da der Mittelschmerz bei einer regelmässigen Periode ungefähr in der Mitte des Zyklus gespürt wird, wird er auch als Intermenstrualschmerz bezeichnet. Nur etwa 30-40 % der Frauen spüren den Eisprung. 9
Wann sind die unfruchtbaren Tage?
Der Menstruationszyklus besteht zum grossen Teil aus unfruchtbaren Tagen. Man unterscheidet zwischen den unfruchtbaren Tagen am Zyklusanfang sowie der unfruchtbaren Phase nach dem Eisprung. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du Deine unfruchtbaren Tage zuverlässig berechnen kannst.
Was ist der Muttermund?
Der Muttermund ist der untere Teil der Gebärmutter, auch Gebärmutterhals bzw. Cervix uteri, Zervikalkanal oder kurz Zervix genannt. Der Muttermund unterliegt zyklischen Veränderungen. Das Ertasten des Muttermunds stellt eine Alternative zur Zervixschleimbeobachtung bei der Anwendung der symptothermalen Methode dar. Das Abtasten kann wichtige Hinweise auf die fruchtbaren Tage und den Eisprung im Zyklus einer Frau geben.
Regelschmerzen – Symptome und Ursachen
Unter Regelschmerzen versteht man Unterleibskrämpfe während der Menstruationsblutung, die bei bis zu 40 % aller Frauen unterschiedlich stark auftreten. Regelschmerzen zählen zu den häufigsten Menstruationsbeschwerden und gehen oftmals mit weiteren Symptomen wie z. B. Übelkeit, Rückenschmerzen oder Stimmungsschwankungen einher.